EIN VIDEOCLIP. In Zusammenarbeit mit der business academy donaustadt.
Abgeschlossen April 2010.
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Zentrale Fragestellungen:
Wo manifestieren sich Fülle und Verzicht am deutlichsten in unserer heutigen Gesellschaft?
Welche Wahrnehmungsmuster können wir in der Auseinandersetzung mit Fülle und Verzicht erkennen?
Inwiefern sind Konsum und Medienlandschaft ausschlaggebend für unser Verhalten hinsichtlich Fülle und Verzicht?
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Die Darstellung von Fülle und von Verzicht ist so alt wie die Menschheit.
Die Begriffe erfassen den menschlichen Körper, die Sitten, Gebräuche, kulturelle Räume und alle kulturellen Ausdrucksformen. Sie spiegeln sich in Architektur, Körper- und Soziokultur sowie Kommunikation wieder.
Durch das Zeitalter der neuen Medien hat sich der Begriff der Fülle stark auf den marktwirtschaftlichen Konsumbereich ausgedehnt. Der Begriff des Verzichts bezieht sich oft auf den körperlichen Bereich.
Die SchülerInnen können anhand ihrer unterschiedlichen Erfahrungen und Recherche erforschen wo, wie und warum sich Vorstellungen von Fülle und Verzicht verändert haben.
Es werden Recherchen (in- und outdoor) durchgeführt, Diskussionen angeregt und Filmmaterial gesammelt.In der Auseinandersetzung mit den Expertinnen im Unterricht reflektieren sie wie sich ihre Vorstellungen von denen unserer Vorfahren und weiterer Kulturkreise unterscheidet.
Die Schülerinnen sammeln Material über verschiedene religiöse Vorstellungen von Fülle und Verzicht (religiöse Abbildungen, Feste, Brauchtümer, Rituale in Form von location research und Museumsbesuch), über kulturelle Annäherungen an Fülle und Verzicht (kulturelle Traditionen wie Feste, sprachliche Ausprägungen in Form von Interviews, Körpervorstellungen), über Fülle und Verzicht hinsichtlich des Konsums (Nahrung, Kleidung und Luxusgüter in Form von Archivbesuchen, einem Besuch bei einem Institut für Essstörungen und von Recherchen der heutigen Warenwelt) und zuletzt sprechen sie mit einem Politikwissenschafter über die Fülle und den Verzicht in der digitalen Welt. Hier geht es vor allem über die stark frequentierte Nutzung des Web 2.0 . Aber auch um Konsum, Macht, Verlust und Angst in der heutigen Welt und inwieweit die digitalen Medien Hilfestellung oder Gefahr darstellen.
Mit den Medien Video, Fotokamera, Handy, Pod etc. können die SchülerInnen sowohl traditionelle als auch moderne Vorstellungen von Fülle und Verzicht aufzeichnen.
Im Auftrag von Kultur Kontakt Austria.
PartnerInnen: business academy donaustadt, sowhat - Institut für Menschen mit Essstörungen (http://www.sowhat.at), Martin Wassermair - Historiker und Politikwissenschafter (http://wassermair.net)